Radio

Juni 2013: Luft-Krieg. Drohnen statt Kampfjets.

7.000 militärische Drohnen sind nach einer Studie des US-Politologen Peter Singer weltweit im Einsatz, Tendenz stark steigend. So bilden die US-Streitkräfte schon jetzt mehr Drohnen- als Kampfpiloten aus, nicht zuletzt deshalb, weil die unbemannten, ferngesteuerten Fluggeräte viel billiger sind als ein Jet. Die USA haben drei Milliarden Dollar jährlich für den Kauf von Drohnen veranschlagt. "Wir nähern uns militärisch dem Zeitalter ?Drohnen für alle' und einer neuen Art des Wettrüstens wie im kalten Krieg", meint der Physiker und Friedensforscher Jürgen Altmann.

http://oe1.orf.at/programm/340550

 

März 2013: Blackout. Wenn der Stromausfall zur Katastrophe wird.

Kein dramatisierendes Epos über die Katastrophe, sondern eine nüchterne Auflistung der Schwachstellen im Netz - von den Versäumnissen der Netzbetreiber, das Netz fit für die erneuerbaren Energien zu machen bis hin zu den Schwierigkeiten, die der liberalisierte Strommarkt und der internationale Stromhandel den Leitungen bereiten.

http://oe1.orf.at/programm/332662

2013, nach einer längeren Auszeit

"Doping und Doppelmoral"

http://oe1.orf.at/programm/326599

 

2011

Ende März: Mumien - man findet sie in Österreich an den ungewöhnlichsten Orten.

"Gegerbt, gefroren, getrocknet"

 

 

2010

Das Jahr beginnt mit einem Blick in die Seziersäale der Gerichtsmediziner - und in deren Zukunft:

 

Body Scan statt Skalpell.

Virtopsy - eine Revolution in der Gerichtsmedizin

Eine Sendung in der Reihe Dimensionen (Mo-Fr, 19.06 Uhr, Ö1)

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2009

Am Beginn steht das Tuskegee-Syphilis-Experiment, für das ich im Jänner 2009 den Österreichischen Radiopreis der Erwachsenenbildung bekommen habe.

„Böses Blut“

Das Tuskegee Syphilis Experiment

1932 beginnen die USA einen Menschenversuch an 399 Schwarzen: Das US Public Health Service will studieren, wie sich der Krankheitsverlauf einer schweren Syphillis ohne Behandlung entwickelt.  

Die Männer, die meisten von ihnen Analphabeten und Tagelöhner, wissen von all dem nichts. Sie werden von "falschen" Doktoren wegen "bad blood", wegen bösem oder schlechtem Blut, behandelt. Dass die Männer auch ihre Frauen anstecken und Familien ruinieren, nimmt die USA stillschweigend in Kauf, ebenso Spätfolgen der Syphillis bei den menschlichen Versuchskaninchen: Tumoren, Blindheit, Wahnsinn oder Lähmungen. Und dies bei einer Krankheit, die längst behandelbar ist. Aber, wie ein "Doktor" zum Versuch sagte: "Von der Syphillis abgesehen, interessiert uns an diesen Patienten nichts, bis sie sterben."  

Vier Jahrzehnte wird dieses unwürdige Experiment dauern, bis 1972, und damit als das "längste nicht-therapeutische Experiment" in die Geschichte der Medizin eingehen. Danach vergehen noch einmal 25 Jahre, bis sich die offiziellen Vereinigten Staaten bei den wenigen Überlebenden und ihren Familien entschuldigen: "Es war eine Schandtat ...", wie Bill Clinton in einer Rede 1997 sagte.

 

 

Eine Auswahl weiterer Dimensionen-Sendungen aus dem Jahr 2009:

 

Rabeneltern?
Über den Einfluss von Kindergarten und – Krippe auf die kindliche Entwicklung

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Das männliche Defizit
Über die Folgen der feminisierten Erziehung

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Schattenlage? Photovoltaik in Österreich

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Gehirndoping für alle? Wie Pillen uns wacher, konzentrierter und gescheiter machen sollen

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Psychologie und Pistole. Polizeiwissenschaft

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