Vita

Das Leben ist kein langer, ruhiger Fluss. Im Gegenteil, es wird immer bunter. Daran sind die vielen Interessen schuld. Anfangs ging es brav, wie auf Schienen dahin. Gymnasium in Kirchdorf an der Krems, dann Germanistik- und Anglistik-Studium in Salzburg, garniert mit einem Jahr in Oxford. Noch während des Studiums lockte das Radio. Also bewarb ich mich im Landesstudio Salzburg und pendelte dort als ständig freier Mitarbeiter zwischen dem Abenteuer Literatur und dem Abenteuer Wissenschaft, das mich letztendlich stärker anzog. 2002 war, trotz einer sehr abwechslungsreichen Radio- und TV-Arbeit für Ö1, Ö2, 3sat und ORF2, ein örtlicher Wechsel überfällig. Es folgten zwei sehr intensive Jahre bei der „Zeit im Bild“ in Wien, 2004 kam dann die Anstellung in der Wissenschaftsabteilung von Ö1.

In Ö1 betreue ich jetzt die Sendereihen matrix und Digital.Leben – letztere präsentiere ich auch selbst. Und immer wieder moderiere ich Off-air-Veranstaltungen aus dem IT- und Wissenschaftsbereich, von Big Data bis zur Macht der Roboter.

Obwohl ich jetzt im Wienerwald wohne, hab ich Salzburg nicht ganz verlassen. Dort spielen meine Kriminalfälle rund um das Ermittlertrio Moll, Oberhollenzer und Pelegrini. Obwohl ich Bücher nur mehr in „Auszeiten“ schreibe, ist die Zeit für andere Projekte immer zu knapp: für das Bass-Spielen ebenso wie für das Kochen oder Bierbrauen.

 

Preise und Auszeichnungen gab es auch hin und wieder: dreimal bekam ich den „Radiopreis der Erwachsenenbildung“ verliehen, irgendwann in den 90ern eine Talentförderungsprämie für Literatur des Landes Oberösterreich, zweimal in den 80ern den „Österreichischen Kurzprosapreis“, dazu den „Prälat Leopold Ungar-Anerkennungspreis“, 2014 war ich für meine Kurzgeschichte „Karottinger“ in der Sparte „Bester Kurzkrimi“ für den Glauser-Preis nominiert, 2016 kam dann u.a. der „Inge Morath Preis“ dazu.

 

Bücher:

Herzlos. 2009

Blutsbande. 2011

Sieben letzte Worte. 2014

Sterben ist das Letzte. 2015

In Unterzahl. 2016